Samstag, 6. März 2010

2 Wochen Familienurlaub

Am 13.Februar trifft also unser Besuch ein. Afrika wäre aber nicht Afrika wenn da nicht auch noch was schief gehen würde, also auf gut Deutsch gesagt wurde ein "wichtiger" Rucksack von Flurin in Amsterdam vergessen. Blöde das in diesem die ganzen warmen Kleider für die Tour auf den Mt.Kenia sind. Zu unserer Überraschung trifft dann der verlorengegangene Rucksack ein Tag später doch noch ein und Roman, Flurin, Fritz und ich können unseren Trip auf den zweithöchsten Berg Afrikas mit ein wenig Verspätung und kompletter Ausrüstung starten. Sabrina und Brigitta nehmen ein kleines Propellerflugzeug über Lamu nach Malindi.

Über die Sirimon-Route steigen wir also mit unserem Team (2Guides, 1Spitzenkoch und 4Porters) auf den Berg auf. Im letzten Camp vor dem Gipfelsturm auf 4300m.ü.M. war es dann schon empfindlich kalt um im Zelt zu übernachten, der Regen machte die ganze Sache auch nicht viel gemütlicher:-) Die Nacht war kurz und um 3.00 Morgens machen wir uns dann im Scheinwerferlicht unserer Stirnlampen auf den Weg zum Point Lenana wo wir pünktlich zum Sonnenaufgang eintrafen. Wir geniessen die Aussicht, essen ein Pack Bündnerfleisch und freuen uns, dass wir es alle geschaft haben. Über die Naro Moru Route steigen wir dann in 3 Etappen ab, verabschieden uns von dem super Team und fahren müde aber überglücklich nach Nairobi zurück.

mt.kenia

In Nairobi treffen dann Brigitta und Sabrina ein, welche in Malindi eine entspannende Woche verbracht haben. Sonnengebräunt und total entspannt erzählen Sie uns von dem heissen Klima an der Küste:-)

coconut

Am selben Abend kommen auch noch Manuel und Rahel an, somit wäre das Team für die Safari komplett. Falls jetzt jemand nicht mehr folgen kann verstehen wir das, war nicht ganz leicht zu organisieren, aber hat alles wunderbar geklappt.

Von Nairobi fahren wir dann mit einem Shuttle Bus nach Arusha, steigen in unsere beiden Safarifahrzeuge um und machen uns auf den Weg zum Lake Manyara Nationalpark wo wir auch schon die ersten Elefanten, Giraffen, viele Affen und noch mehr sehen konnten.

Weiter fuhren wir Richtung Serengeti, wo wir Dank der Migration schon auf dem Weg zur Lodge tausende von Gnus und Zebras beobachten konnten. Kurz vor der Lodge sahen wir dann auch noch unsere ersten Löwen. Am nächsten Morgen fängt die Pirschfahrt auch sehr erfolgreich an. Nach einem Löwen folgen zwei Leoparden, danach gehts durch mehrere Schlammlöcher welche voll gefüllt waren da es über Nacht geregnet hatte, fahren uns auch mal fest, war also richtig mit Action gefüllt das Programm. Am Abend kommen wir dann noch an einem Baum vorbei auf welchem sich mehrere Löwen mit Ihren Jungen austobten.

Nach der Serengeti fahren wir zurück Richtung Ngorongoro Crater wo wir auf dem Weg nochmals einen Leoparden beobachten konnten, einen Geparden sahen und neben mehreren Zebras, Giraffen und Gnus bei einem Masai Dorf halt machten um dieses zu besichtigen. Die fahrt in den Crater war sehr spektakulär, und zu unserem Glück konnten wir die Big Five kompletisieren, da es auch Nashörner zu bestaunen gab. Auch hatte es mehrere Löwen, welche zwei Meter neben dem Auto lagen und sich an unserer Anwesenheit nicht im geringsten gestört fühlten. Die Lodge war wie immer ein Traum, kommt dazu, dass man von den Zimmern aus einen super Blick in den Crater hatte.

Nun sind wir also genug Auto gefahren und machen uns auf zu dem Trekking in den Empaki Crater.  Wir steigen 300m ab durch den Jungle wo man auch mal ein bischen Tarzan spielen konnte (Flurin wäre die perfekte Besetzung für die Rolle - grins). Am Nachmitag gehts weiter zu unserem letzten Park, dem Tarangire National Park. Nur kurz nach dem Gate sehen wir viele Geier auf einem Baum sitzen, 1+1 zusammengezählt, Bingo, zwei Löwinen mit je drei jungen beim Nachtessen, auf dem Speiseplan eine Giraffe. Viel weiter fuhren wir an dem Tag nicht mehr:-) Am nächsten Morgen dann auf der morgentlichen Pirschfahrt nochmals beim Tatort vorbeigeschaut, wo momentan ein reges treiben zu beobachten war, da die Löwen den immer noch "schlafenden" Giraffen von den Geiern verteidigen.

Safari

Leider hat alles schöne auch mal ein Ende und wir alle fuhren zurück nach Nairobi, wo sich unsere Wege wieder trennten. Es waren wunderschöne und unvergessliche zwei Wochen. Das Programm war wirklich super genial und wir konnten so viel sehen und erleben.

DANKE EUCH ZUHAUSE

Liebe Grüsse Sabrina und Gianni

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