Montag, 8. Februar 2010

Äthiopien-Kenia 27.12.2009-08.02.2010

HURRA, neues aus der Front. Wir haben von verschiedenen Seiten gehört, was wir selber schon lange wussten ----> der Blog wurde seit Ägypten nicht mehr aktualisiert:-) Momentan sind wir in Kenia, und ja, da liegt doch noch das eine oder andere Land dazwischen. Den Sudan Bericht haben wir schon in Äthiopien geschrieben, hatten aber eine (für uns) zu langsame Leitung, so dass wir keine Lust hatten lange in einem I-Cafe zu sitzen und zu warten bis das Zeugs online ist. Jetzt aber geht das Ruck Zuck, der Sudan Bericht ist unten angehängt auch wie wir es bis nach Nairobi geschafft haben kann man nun also hier nachlesen.

Am 27.12.2009 sind wir also nach Äthiopien eingereist. Eigentlich beginnt ja jeder Äthiopien Bericht mit “You You, Money Money”, uns empfing aber das Land ganz anders. Bei der Warterei, bis unsere Daten irgendwo in den tiefen des “grossen” Buches gefunden wurden, wollte ich (Gianni) kurz was aus dem Handschuhfach holen, laufe also nichtsahnend um den Bus und da wir doch ein armer Äthiopier von fünf Polizisten direkt vor meinen Füssen mit Holzknüppeln “verdroschen”. Habe dann sofort den Rückzug angetreten und bin retour um den Bus, war kurz total überfordert mit dieser Situation und wollte nicht unbedingt mein Frühstück auf der Strasse verteilen:-) Das kann ja heiter werden.

Die Grenzabfertigung ging dann irgendwann auch vorwärts, und als wir dann endlich auf der Strasse waren war alles wie erwartet: You You, Money Moeny………beim ersten Dorf haben wir uns dann am Strassenrand ein Bier gegönnt und uns kurz darauf im Busch verzogen um zu Übernachten. Tolle Idee, in Äthiopien Buschcamp machen:-) Kurz darauf waren dann mehrere Kids um uns versammelt…………Diese Kids waren dann aber nicht lästig oder aufdringlich, nur interessiert an dem was da vorging.

Weiter Richtung Gondar, durch mehrere kleine Dörfer welche uns ein wenig ins Mittelalter zurückversetzten und man als Autofahrer eigentlich total fehl am Platz ist, den die Äthiopier gehen zu Fuss, von morgens bis abends. Aus diesem Grund ergeben sich auch immer wieder gefährliche Situationen auf der Strasse, denn Mensch und Tier sind sich ein heranfahrendes Auto nicht gewöhnt…….würde ein Äthiopier nach Europa reisen, der würde vom ersten Auto überfahren werden.

In Gondar haben wir dann den Gemp angeschaut und natürlich durfte ein Besuch der Bierbrauerei mit Führung nicht fehlen, bevor wir dann an den Lake Tana zu Tim und Kim fuhren um dort Silvester zu feiern. Die beiden Holländer bauen an dem See ein Platz für Reisende auf, und beschäftigen mehrere  Einheimische an diesem Projekt. Es waren super Tage, viele spannende und auch fragwürdige Informationen, welche man sich als Schweizer nicht vorstellen kann, wie die Arbeit in einem Land wie Äthiopien sein kann, und welchen Problemen man sich tagtäglich stellen muss.

Nun wollten wir natürlich auch noch die grösste touristische Attraktion in Äthiopien besuchen, die Felsenkirchen in Lalibella. Wir fahren also auf der einigermassen guten Piste nach Lalibella und treffen da genau am 7.Januar ein, d.h. Weihnachten in Äthiopien, mehrere Tausend Pilger da oben um dieses Fest zu Feiern ------> war ein super Erlebnis. Infos über die Kirchen kann man sich ganz einfach bei Wikipedia nachschauen, macht keinen Sinn, wenn wir das jetzt hier alles aufschreiben, jetzt schon zu viel geschrieben und noch immer nicht weit, also lasst euch einen Cafe raus wenn Ihr weiterlesen wollt, denn genau das würde ich spätestens jetzt auch machen:-)

Auf der absolut katastrophalen “Chinese Road” fahren wir weiter Richtung Addis Abeba, da man uns sagte, dass das Kenia Visum nicht mehr in Moyale bezogen werden kann. Äthiopien ist richtig brutal zu unserem lieben VW Bus, schlechte Strassen und das ganze auf über 2000m.ü.M, kann man sich ja ungefähr vorstellen wie viel Power der Radiowecker im Heck von unserem total überladenen Bus entwickelt in diesen Höhenlagen:-) Das Hochland war aber wunderschön, und ab und zu hatte man das Gefühl in der Schweiz zu sein, fehlten nur noch die Kuckuksuhren und Nummernkonten:-) In Addis angekommen haben wir uns im Wims Holland House einquartiert. Visum haben wir dann schnell bekommen und zur Feier des Tages auch noch die Ventile von Walter neu eingestellt, die Fehlzündungen haben gefährliche Ausmaße angenommen, hatten immer Angst, dass irgendwann mal jemand auf uns schiesst (Kalaschnikow ist in Äthiopien wie ein Schweizer Sackmesser in der Schweiz). Apropos Kalaschnikow, bei unserem zweiten Buschcamp in Äthiopien kurz vor Addis  wurden wir am Morgen früh aus dem Bett gerufen. Beim zweiten Blick aus dem Fenster habe ich dann die Kalaschnikow gesehen und war auf einmal nicht mehr so müde und bin aus dem Bus gehüpft. War aber wie immer harmlos und nach einem Cafe hat dann unser Weckdienst das weite gesucht.

Als wir dann in Addis unsere sieben Sachen erledigt hatten fuhren wir an den Lake Langano, wo wir noch ein paar schöne relaxte Tage verbrachten bevor wir dann Richtung Kenianische Grenze fuhren um unsere “Angststrecke” Moyale-Isiolo in Angriff zu nehmen.

Nun, wir waren drei Wochen und hatten im grossen und ganzen keine Probleme. Wir haben keine Kühe, Esel und auch keine Menschen angefahren, wurden von keinen Steinen beworfen und hatten auch sonst keine Probleme mit den Äthiopiern, an das ewige “You You” gewöhnt man sich schnell. Das einzig gefährliche in Äthiopien ist das Autofahren, denn wie schon erwähnt, ist das Volk ausserhalb der Städte total überfordert mit den motorisierten Vehikeln. die einzige brenzlige Situation ergab sich als ein kleiner Junge mit seiner Schubkarre mitten auf der Strasse uns nicht wahrgenommen hat, als wir dann ein paar Meter vor ihm gehupt hatten weil wir ja auch weiter wollten hat er alles fallen gelassen und ist davon gesprungen, wir haben dann fast seine Karre überfahren.

Äthiopien

So, das reicht erstmals für Äthiopien, es gäbe noch viel mehr zu erzählen, wahrscheinlich haben wir die spannenden Erlebnisse mal wieder ausgelassen und trotzdem zu viel geschrieben, wir versuchen uns zu bessern, versprochen:-)

Unsere Route in Äthiopien

8 Äthiopien

So, holt euch nochmals ein Cafe, denn jetzt sind wir erst an der Grenze nach Kenia, und die nächsten 500km nach Isiolo sind ja angeblich die schlimmsten Strassen in ganz Kenia dazu kommen auch noch regelmässige Überfälle von den Somalis.

Der Grenzübertritt nach Kenia geht relativ schnell und wir quartieren uns auf dem einzigen camp in Moyale ein. Um die Piste nach Isiolo unbeschadet zu überstehen teilen wir diese in vier Stücke auf und holpern also die nächsten vier Tage nach Isiolo runter. Wir habens überlebt, Auto fährt noch, bräuchte einfach wieder mal eine Wäsche:-)

In Isiolo trennen sich die Wege von Caro, Marcel und uns. Sie wollen über Uganda und Ruanda nach Arusha wo sie Ihre Eltern treffen, wir dagegen haben uns vorgenommen die nächsten Wochen nicht mehr so viel Auto zu fahren und es uns an der Küste gemütlich zu machen.

Bevor wir uns aber an die Küste begeben wollen wir noch in den Meru Nationalpark, einerseits soll die Landschaft da wunderschön sein, und anderseits wollen wir natürlich endlich mal mit unserem Bus auf Safari gehen. Es war dann auch ein absolut super Erlebnis mit dem eigenen Bus durch die Pisten des Parks zu fahren obwohl diese in einem um einiges schlechteren Zustand waren als die 500km von Moyale nach Isiolo.

Kenia (Meru)

Nach diesem Ausflug fuhren wir also ganz gemütlich an die Küste, leider war nach Kitui die Strasse fertig, und da wir eine Pistenphobie haben nehmen wir den Umweg über Machakos und dann den Mombasa Highway runter zur Küste. Walter fängt dann auch noch an zu kränkeln, keine Ahnung was der falsches zu sich genommen hat, aber der Durchfall sieht nicht gut aus. Ja was kann man machen wenn ein Auto 1Liter Öl auf 300km verliert? nachschütten? Wir haben uns für die “schauen wir uns das mal schnell an “ Variante entschieden. Bei einer Tankstelle fuhren wir also raus und legen uns mal kurz unters Auto, kurz darauf war ein Mechaniker da und meint, dass wenn er die hintere Dichtung wechselt das Problem weg ist. OK, kurz darauf gehen fünf Mechaniker ans Werk und schrauben immer mehr und mehr weg, was jetzt alles da auf dem Platz liegt. Die 1.5h welche er geschätzt braucht um das zu fixen sind schon lange um. Aber bald geht's wieder ans zusammenbauen, nur wenn wundert's, die haben keine Ahnung was wo hingehört, ab und zu zeige ich ihnen dann wieder mal wo ein Teil angeschraubt werden muss nachdem fünf Leute das Teil in der Hand hatten und danach wieder auf den Boden legen. Nachdem alles an seinem Platz ist, Öl rein, Motor starten und siehe da, das tropft nicht mehr……..das Öl schüttet wie aus Kübeln da unten raus:-( Was danach folgt kann man nicht in Worte fassen, das war dann Buschmechanik wie aus dem Lehrbuch. Egal, wir erzählen euch das gerne mal aber nicht jetzt, würde zu lange dauern. Fact ist, wir haben da übernachtet, der Stahlschlauch zum Zusatzölkühler ging ein Tag später mit dem Public Transport nach Nairobi (Natürlich wurde der Schlauch begleitet, denn was will so ein Schlauch alleine in Nairobi) in die Gewindepresse, kam mit 4Stunden Verspätung zurück, wurde eingebaut und alles war erledigt.

Jetzt geht's aber wirklich an die Küste. der Mombasa Highway ist wohl die übelste Strasse welche es gibt. Das heisst jetzt nicht, dass der Belag schlecht wäre, im Gegenteil, seidenfeiner Asphalt, das war im Norden schlimmer, da waren von Strassen mit Strassenschäden und Strassenschäden mit ein bischen Strasse alles dabei. Die Trucks sind das Problem, das kann dann auch gut mal passieren das zwei nebeneinander auf einem zugerast kommen, denn hier gilt ja das System, der grössere ist der Stärkere. In solchen Situationen fühlt man sich wahrscheinlich wie der Kapitän der Titanic als plötzlich der Eisberg vor ihm auftauchte. Wir konnten immer ausweichen und haben die Küste erreicht, nach eine spektakulären Fährenüberfahrt, welche wegen zu starkem Wind kurze zeit nicht anlegen konnte und ein wenig weit weg vom Anlegeplatz abtrieb, sind wir dann an den Tiwi Beach gefahren und haben uns unter Palmen am weissen Sandstrand niedergelassen. Die nächsten Tage haben wir mehr oder weniger gar nichts gemacht, ausser einfach nur die Zeit genossen. Wie das so ist an einem solchen Paradiesischen Platz, irgendwann weiss man nicht mehr wie man in der Hängematte liegen soll, das Meer hat man auch gesehen und die Affen welche uns jeden Tag unsere Früchte stehlen nerven. Die fahren also an die Nordküste von Mombasa und gehen da auf den Platz von Ulli und Hedi, wleche an ihrem privaten Wohnsitz auch Bungalows vermieten und den Platz Campern zugänglich machen. Die Zeit auf dem Platz war wunderschön. Wir sind wieder länger hängengeblieben als gewollt, aber das macht ja nix, haben viel viel Zeit, und der Pool war einfach viel zu schön um diesen nach wenigen Tagen schon wieder zu verlassen:-)

Kenia

Jetzt sind wir in Nairobi auf dem Jungle Junction und erledigen noch ein paar Dinge, bevor nächsten Samstag unser Besuch kommt. Sabrina wird mit Ihrer Mutter eine Woche nach Malindi gehen und nochmals die Küste geniessen, Gianni dagegen geht mit Vater und Bruder auf den Mt. Kenia und wird sich dort einen abfrieren, danach werden wir alle zusammen auf Tansania gehen und eine 1wöchige Safari machen. Hört sich doch super an oder? Wir jedenfalls freuen uns riesig darauf. 

So, wenn jemand bis jetzt gelesen hat, weiss er was wir die letzte Zeit gemacht haben. Unser erstes Ziel war Nairobi, wir haben über 16 000km gefahren und haben keine Ahnung was wir jetzt nach diesen zwei Wochen mit unseren Familien machen werden bzw. wie unsere Reise weitergehen wird. Wir hatten einen Plan, doch uns macht es eigentlich überhaupt keinen Spass einer fixen Idee nachzurennen, so werden wir einfach spontan entscheiden wie/wo/was, denn genau das können wir ja machen, aus diesem Grund haben wir uns zu dieser Reise entschlossen und wir freuen uns auch darauf, eben nicht zu wissen auf was wir uns freuen:-)

alles

Wir melden uns bestimmt bald wieder

Liaba Gruass Sabrina und Gianni

Sudan 15.12.2009-27.12.2009

Um den 10.Dezember versammelten sich immer mehr Overlander um und auf dem Camp in Aswan, und alle hatten das selbe vor: am 14.Dezember mit auf dem Boot zu sein welches Richtung Wadi Halfa tuckert. Viele Gerüchte über wie, was, wo und sowieso geisterten herum, und trotzdem wusste niemand genau wie das jetzt ablaufen soll, wie so oft in Ägypten. Fact ist, am 13.Dezember wurden die Fahrzeuge verladen und ein Tag später haben wir es uns auf der “Fähre” mit mehreren Einheimischen gemütlich gemacht. Details über die Verladung und die Bürokratie in Aswan werde ich jetzt hier nicht niederschreiben, bin grad so relaxt, mag mir den Tag nicht versauen:-) Die Nacht auf dem Deck unter Sternenklarem Himmel, war dank dem Meteoriten Hagel, welcher mehrere unendlich lange Sternschnuppen quer durch den Himmel jagte ein super Erlebnis. In Wadi Halfa warteten wir dann noch ein paar Tage auf die Autos und tranken Tee. Wadi Halfa ist relativ einfach zu beschreiben, denn ausser 3 Restaurants, 123 Tuck Tucks und 256 alten Land Rovern gibt es da nichts. Irgendwann kamen dann unsere Autos auch alle an, und Marc und ich machten uns auf die Suche nach einer 46er Nuss um das Rad von Walter anzuschauen. Wir fanden dann irgendwo am Strassenrand einen Mechaniker, welcher zufälligerweise ein solches Tool zu Verfügung hatte (es ist zwar nur ein mit dem Hammer passend gemachtes Rundrohr, aber es funktioniert). Bus hoch, Rad weg, schleifen, hämmern, anziehen und Walter war wieder fit, an dieser Stelle nochmals Danke an Marc und Sonja.

Nun, schon eine Woche nicht mehr in unserer 4Zimmer Wohnung geschlafen, schon lange nicht mehr gefahren, es wurde Zeit Wadi Halfa und die netten Leute zu verlassen und ein wenig von dem Flächengrössten Land Afrikas kennenzulernen. Wir fuhren dem Nil entlang Richtung Dongola, querten dann auf der neuen Strasse die Wüste, besuchten die Pyramiden in Meroe und entschieden uns auch noch die Tempel … zu besuchen bevor es dann nach Khartoum geht. Die Piste zu dem Lion Tempel war wunderbar, man fuhr durch eine Steppenartige Landschaft und begegnete nur wenigen Leuten welche mit ihren Eseln Wasser durch die Wüste schleppten. Nach der Besichtigung der Tempel sagte man uns, dass die Piste zu dem … Tempel kein Problem wäre, also Vollgas, den schauen wir uns auch noch an wenn wir schon mal da sind. Hmmmmm, war wohl nix, nach zweimaligem festfahren wurde dann der Sand immer tiefer, und denn Rest kann man sich ja wieder mal denken. Walter aus dem Sand zu bekommen war dann ein hartes unterfangen, denn die nahezu 40Grad vereinfachten die Situation nicht unbedingt. Die Nächte in der Wüste waren aber wie immer ein super Erlebnis.

Die Strasse von Atbara nach Kartoum wäre eigentlich wunderschön, wenn da nicht so viele Brummis unterwegs wären. Verschiedene Faktoren verkomplizieren zum Beispiel ein Überholmanöver: Zum Beispiel sitzt der Pilot rechts und sieht so gut wie gar nichts, oder unser UuÜ Problem (Untermotorisiert und Überbeladen) dazu kommt noch, dass die Sudanesen nicht 40ig, sonder 80ig Tönner durch die Gegend kutschieren, d.h. wir brauchen jeweils fast fünf Minuten um so ein Lastzug zu Überholen:-)

In Kartoum finden wir den Blue Nile Sailing Club relativ schnell und quartieren uns ein. Die Tage verbrachten wir mit dem Besuch von Ondurman und dem Mahdi Museum, den Autos spendeten wir neues Öl und schmierten sie mal wieder richtig ab und an Weihnachten musste natürlich ein Kuchen gebacken werden und ein Fondue durfte auch nicht fehlen. Die Leute welche hier verkehren gehören zu der Oberschicht, was das Bild vom Sudan und Khartoum natürlich etwas verfälscht, Sie sind aber unglaublich hilfsbereit, freundlich und interessiert, wie alle Leute welche wir im Sudan kennengelernt haben. An unserem letzten Tag in Khartoum wurden wir noch zu einer Segelregatta auf dem Nil eingeladen. Jeder wurde einem Boot zugeteilt und loss gings. Sabrina hat sich so richtig ins Zeug gelegt (siehe Bilder) trotzdem hat aber Gianni mit seinem Boot die Regatta mit einem riesen Vorsprung gewonnen. Am Abend haben wir uns dann noch die Derwische in Ondurman angeschaut, was ein super Erlebnis war, wie immer waren die Sudanesen sehr freundlich und zuvorkommend, was unter einer so grossen Ansammlung von Menschen richtig angenehm war, vor allem da nicht viele Touristen dieses Spektakel besuchen.

Nach diesen schönen Tagen verlassen wir also Khartoum Richtung Äthiopische Grenze. Östlich von Khartoum wird die Landschaft immer Fruchtbarer und ……… die Polizeikontrollen immer lustiger. Zum Beispiel wollte einer meinen Fahrausweis sehen, da der irgendwo hinten in der Wohnung war gab ich im meinen Int. Ausweis, er schaut ihn an und meint das sei keiner, ich zeige ihm das Foto, er grinst quer durchs Fenster rein und meint das sei nicht ich. Hmmmm natürlich bin ich das, danach grinst er noch mehr und lässt uns weiter. Dann gibt es auch noch grosse wichtige Bücher, wo jeweils unsere Daten aufgenommen werden, lustiger weise schreiben die immer andere Sachen rein, ich hieß auch schon zum Nachnamen Chur, oder Sabrinas Passnummer war ihr Geburtsdatum etc.

Sudan

Der Sudan war ein super Land, mit vielen guten Erfahrungen, spannenden Erlebnissen und neuen Bekanntschaften. Für die Sudanesen ist es sehr wichtig was wir von Ihnen halten, und was wir über Ihr Land denken, Sie sind sehr gastfreundlich und wollen Ihren Ruf, welchen Sie von den Medien glauben zu haben, verbessern. Es ist ein wunderbares und einfach zu bereisendes Land welches wir wärmstens weiterempfehlen können.

Unsere Route im Sudan

7 sudan